Datensätze

 

Datensätze im Direktmarketing

 

 

Ein Thema, welches besonders im Bereich des Direkt- oder Telefonmarketings von entscheidender Bedeutung für den Erfolg einer Kampagne bzw. eines Anrufs ist, sind die Datensätze, welche beim jeweiligen Versuch verwendet werden. Zum einen müssen diese auf einem sehr aktuellem Stand sein, denn niemand kann mit einem Datenbestand, welcher vielleicht schon ein oder zwei Jahre Alt ist wirklich auf Dauer erfolgreich sein. Deswegen empfiehlt es sich seine Datensätze immer auf den neuesten Stand zu halten, und dafür ruhig auch einmal den ein oder anderen Euro für die Instandhaltung zu investieren, denn das hierfür dann eingesetzte Kapital kommt sicherlich mit einer erfolgreicheren Kampagne ohne weiteres wieder in die Kasse zurück. Aber nicht nur die Aktualität entscheidet ob sich eine solche Datenbank als effektiv und erfolgsversprechend erweist, sondern auch deren Umfang bzw. Datentiefe. Sind hierbei beispielsweise nur das Geschlecht angegeben, kann man zwar zwischen Frau und Mann wählen, und somit zum Beispiel beim Vertrieb eines Automagazins eine Vorauswahl treffen, jedoch für weiterführende Marketingmaßnahmen sind solche Datensätze dann mehr als ungeeignet.


Gerade wenn man sich einmal einen Direktvertrieb bzw. auch das Direktmarketing für ein sehr spezielles Produkt, wie Zusatzversicherungen oder aber auch Buisnesslösungen ansieht, sollte man auf Datensätze setzen, welche nicht nur den neusten Stand beinhalten, sondern zugleich auch noch sehr breit gefächerte Informationen besitzen. Dabei spielen gerade Punkte wie Alter, Berufsgruppe oder auch Einkommensgruppe eine sehr entscheidende Rolle, kann man hiermit doch schon einmal eine Vorauswahl derjenigen treffen, welche Personen überhaupt geeignet sind um Interesse am fraglichen Produkt zu haben, was wiederum Zeit und vor allem auch Geld spart, und somit eine kostengünstige und sehr effektive Kampagne ermöglicht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist noch, dass der Datenbestand aus einer legalen Quelle erworben wird, denn auf Wunsch des Angesprochenen, ist man nach dem Gesetz verpflichtet ihm auch mitzuteilen, woher man seine Daten und seine Einwilligung zur Kontaktaufnahme hat. Kann hierbei nun keine nachvollziehbare Herkunft der Daten gegeben werden, kann dies unter Umständen auch zu teueren Unterlassungsklagen führen, was sich natürlich auch im Image negativ niederschlägt.


Wer also daher im Bereich Direktmarketing und Vertrieb von vornherein eine gute Figur abgeben möchte, sollte sein Augenmerk gerade in der Planung und Entwicklung des Ganzen auf das Thema Datensätze legen, denn alleine mit einer geschickten Auswahl und Anschaffung dessen kann nicht nur eigenes Kapital gespart werden, sondern auch die Erfolgswahrscheinlichkeit der Kampagne um ein vielfaches gesteigert werden im Vorfeld. Dazu sollte noch bedacht werden, ob evtl. auch eine Nachbearbeitung der Datenbestände möglich ist, denn durch konsequentes überarbeiten kann ein Datenbestand nicht nur Aktuell und am Leben gehalten werden, er kann sogar noch verfeinert werden in seiner Datentiefe, um so auch für andere Kampagnen eingesetzt werden zu können.